Medizinisches Cannabis ist ein empfindliches Naturprodukt. Falsche Lagerung zerstört Terpene, degradiert THC und kann Schimmelbildung verursachen. Mit den richtigen Maßnahmen hält Cannabis problemlos 6–12 Monate in voller Qualität.
Die 4 Feinde der Cannabis-Qualität
- Licht: UV-Strahlung degradiert THC → immer lichtdicht aufbewahren
- Wärme: Über 25°C beschleunigt Degradation, unter 15°C ist ideal
- Feuchtigkeit: Unter 55% rH = zu trocken (Terpenverlust), über 65% rH = Schimmelrisiko. Ideal: 58–62% rH
- Sauerstoff: Oxidation reduziert Potenz → möglichst luftdicht lagern
Die ideale Lagerung: Schritt für Schritt
Behälter: Braune Glasdose oder lichtdichter Medizinbehälter. Keine Plastiktüten (statisch, trocknet aus), kein Metall (Wärmeleitung). Viele Apotheken liefern bereits in geeigneten Behältern.
Ort: Kühler, dunkler Ort — Schrank, Schublade. Nicht im Kühlschrank (Kondensationsgefahr) und nicht im Tiefkühler (schädigt Trichome).
Feuchtigkeit: Ein Boveda-Pack (62% rH) oder eine Zitronen-/Orangenschale für 2–3 Stunden kann die Feuchtigkeit regulieren.
Wie lange ist Cannabis haltbar?
Bei optimaler Lagerung bleibt die Qualität bis zu 12–18 Monate erhalten. Danach nimmt der THC-Gehalt ab und Terpene verfliegen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung beachten — das ist die offizielle Grenze.
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