Der Vaporizer ist die verbreitetste Methode für die Anwendung von medizinischem Cannabis. Im Gegensatz zum Rauchen verbrennt ein Vaporizer das Cannabis nur bis knapp unter die Verbrennungstemperatur — das spart Wirkstoffe und schont die Lunge.
Warum Vaporizer statt rauchen?
- Keine Verbrennungsprodukte — kein Teer, kein CO, kein Benzol
- Bessere Wirkstoffausbeute — bis zu 95% THC-Extraktion (beim Rauchen: ca. 25%)
- Dosierung besser kontrollierbar — Wirkung setzt in 5–15 Minuten ein, gut nachdosierbar
- Geruchsärmer — deutlich diskreter als Rauchen
Die richtigen Temperaturen
Temperatur beeinflusst stark, welche Wirkstoffe freigesetzt werden:
- 160–175°C — Mild: Leichte Wirkung, viele Terpene erhalten → ideal für tagsüber
- 175–190°C — Standard: Gutes THC/CBD-Verhältnis, ausgewogene Wirkung → meistgenutzt
- 190–220°C — Intensiv: Maximale THC-Extraktion, volle Wirkung → abends/bei starken Schmerzen
Tipp: Mit niedriger Temperatur beginnen und bei Bedarf steigern. Niemals über 230°C — dann beginnt Verbrennung.
Welcher Vaporizer ist der beste?
Für medizinische Patienten empfehlen sich vor allem:
- Storz & Bickel Mighty / Crafty+ — Medizinzugelassen in DE, präzise Temperaturkontrolle
- Volcano Classic/Hybrid — Tischgerät, Beutel-System, sehr effizient
- DaVinci MIQRO / IQ2 — Kompakt, für unterwegs
Wichtig: Nur Geräte mit nachgewiesener medizinischer Qualität verwenden. Billige Vaporizer können schädliche Materialien freisetzen.
Pflege und Reinigung
Ein sauberer Vaporizer liefert konstantere Ergebnisse und hält länger:
- Nach jeder Sitzung: Kammer ausklopfen, Rückstände entfernen
- Wöchentlich: Siebe mit Isopropylalkohol reinigen
- Monatlich: Vollständige Tiefenreinigung aller Teile
Cannabis für den Vaporizer: Welche Sorten eignen sich?
→ Günstigste Sorten anzeigen | Sorten nach THC-Gehalt
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